Kardiale Arrhythmien

Führen Sie den unten aufgeführten Test aus, um beurteilen zu können, ob Sie sich auf Vorhofflimmern testen lassen sollten.

Kardiale Arrhythmien ist ein zusammenfassender Begriff für alle Abweichungen von der normalen Herzfrequenz (Sinusrhythmus). Viele Herzrhythmusstörungen sind harmlos, andere wiederum benötigen dringend medizinische Behandlung. Kardiale Arrhythmien können beschleunigte, verlangsamte oder unregelmäßige Herzschläge auslösen. Zudem können sie als unregelmäßiger Herzschlag, Palpationen, Schwindel oder auch Ohnmachtsanfälle wahrgenommen werden.

Eine verbreitete Herzrhythmusstörung in diesem Zusammenhang ist das Vorhofflimmern. Jeder vierte 40-Jährige ist von Vorhofflimmern im Laufe seines Lebens betroffen. Während des Vorhofflimmerns schlägt das Herz unregelmäßig und häufig zu schnell. Dabei löst es nicht immer wahrnehmbare Symptome aus; bis zu 1 von 3 Menschen leiden unter der Krankheit, ohne es zu merken. Dennoch erhöht Vorhofflimmern das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln im Herzen. Diese Blutgerinnsel folgen den großen Gefäßen ins Gehirn, wo sie im schlechtesten Fall einen Schlaganfall auslösen können. Das Schlaganfallrisiko während des Vorhofflimmerns erhöht sich mit dem Alter > 65 Jahre, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und anderen kardiovaskulären Erkrankungen. Das Medikament Antikoagulation reduziert effektiv das Schlaganfallrisiko bei Patienten mit Vorhofflimmern und wird für die meisten Menschen mit Vorhofflimmern empfohlen. Zudem lässt sich Vorhofflimmern mit einem EKG-Test leicht diagnostizieren. Langzeit-EKG-Aufzeichnungen erhöhen außerdem die Möglichkeit, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen.

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